Wolfsmond

Das neue Jahr ist heran gebrochen. Die Zeit ist sehr unruhig im Haus. Es ist der Abend des Neujahr-Tages. Die Müdigkeit und die Krankheit schlagen ziemlich auf die Stimmung.

Ein Ablenkungsmanöver wird gebraucht. Ich nehme meine Tochter auf dem Arm und zeige aus dem Fenster in den dunklen Nachthimmel. Der Mond, so schön rund und kurz vor der Vollendung zum Vollmond, steht strahlend am Himmel. „Schau mal, der Mond ist schon aufgegangen.“, sage ich zu meiner Tochter.

Wie gebannt starrt sie aus dem Fenster. Die Faszination hat sie gepackt. Dann sieht sie mich an und mein nur: „Mama, schau mal. Wolfsmond.“

bluemoon

Sie hat diesen Ausdruck noch nie vorher gehört. Ich habe ihr auch nicht erzählt, welcher besondere Vollmond, der Wolfsmond bzw. der Blue Moon, uns bevor steht.

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5 magische Idee für Vorsätze

Heute möchte ich euch 5 Ideen geben, für alle die noch auf der Suche nach magischen und spirituellen Vorsätzen für das Jahr sind.

1.Kraftorte besuchen

Ihr müsst dafür nicht um die halbe Welt reisen, denn es gibt überall Kraftorte und sogar manche bei euch in der Nähe. Wo welche zu finden sind könnt ihr hier und hier nachlesen. Vielleicht macht ihr das einmal im Monat, oder zu den Jahreskreisfesten, oder zu besonderen Tagen, oder wenn ihr bestimmte magische Anliegen habt. Mit der Familie oder ohne. Genießt die Magie und die Kraft des jeweiligen Ortes. Vielleicht findet ihr einen ganz eigenen Kraftplatz dabei.

2.Kreativ werden

Die meisten sind es von euch ja schon und verleihen ihren Gedanken, Gefühlen und Erfahrungen künstlerischen Ausdruck. Wer sich für unkreativ oder ungeschickt hält, der hat vielleicht einfach noch nicht seine künstlerisch-kreative Ausdrucksform gefunden. Mit Hilfe VHS-Kursen kann vieles ausprobieren und sich erproben. Vielleicht findet man eine neue kreative Leidenschaft, wenn man merkt das die Blockflöte von damals einfach die falsche Wahl war, sondern man Trommeln kann? Kreative Arbeit beflügelt auch unsere Spiritualität. Nur Mut! Es braucht Zeit und Muse und es geht nicht dabei um „Höher, Schneller, Weiter!“.

3.Menstruationsarbeit

Das betrifft jetzt natürlich nur Frauen, aber es ist etwas was ich wirklich jeder Frau ans Herz legen möchte: Arbeitet an und mit eurer Menstruation auf allen Ebenen. Wer unter einer sehr schmerzhaften Periode leidet, und von seinem Gynäkologen nur ein Schulterzucken erntet, der möge sich einen anderen suchen. Oder ihr sucht euch einen Arzt/Ärztin, die mit Traditioneller Chinesischer Medizin oder Ayurveda arbeitet (oder einem vertrauenswürdigen und erfahrenen Heilpraktiker). In diesen Gesundheitsphilosophien wird nämlich die Dysmenorrhoe (so der Fachausdruck) nicht mit einem „Tja mei, das ist normal. Das haben viele Frauen.“ abgetan, sondern behandelt. Führt ein Menstruationstagebuch bzw. holt euch eine App für euer Smartphone, denn damit könnt ihr alles festhalten und Muster erkennen. Kommt in euren Einklang mit euch selbst und eurer Menstruation. Als Buchtipp: Drachenzeit von Luisa Francia – der absolute Klassiker ins Sachen magischer Menstruationsarbeit.

4.Lernen, lernen und lernen

Ob ihr lernt durch stetiges Lesen, arbeit in Coven, absolvieren von Hexenschulen oder anderen Ausbildungen…..bleibt dran! Bleibt offen für Neues und hört nie auf zu lernen. Bleibt dabei kritisch und reflektiert, was ihr da gelesen, gesehen, gehört und erfahren habt.

5. Das Dankbarkeits-Tagebuch

Haltet jeden (naja, vielleicht auch fast jeden) Tag fest, auch wenn der Tag noch so besch….. war, was schön war oder euch gefreut hat. Man neigt nämlich schnell dazu, diese Dinge nicht zu beachten und das Negative an Oberhand gewinnen zu lassen. Ja, es ist nicht immer alles rosig. Ja, es gibt Schatten, die genauso ihre Berechtigung haben. Aber versucht trotzdem die kleinen Lichtblicke nicht zu vergessen.

 

5 Idee für Vorsätze

So ihr Lieben, ich melde mich zurück. Ich stecke zwar noch im Genesungsprozess, aber meine Finger brennen 😉

Erstmal: EIN FROHES NEUES JAHR 2018!

Ich möchte mich natürlich dem Trendthema des Januars widmen:

Der gute Vorsatz fürs neue Jahr

Wer noch keinen hat, seine bisherigen über Bord geworfen hat oder denkt das es mit dem Nichtrauchen/abnehmen/mehr Sport machen/etc eh nicht klappt, hier meine 5 Ideen.

1.Den eigenen ökologischen Fußabdruck verkleinern

Jeder von uns hat einen ökologischen Fußabdruck, den man mit diesem Test, ermitteln kann. Mit den Testergebnissen (die erschreckend sein können!) bekommt man auch noch Tipps, wie man seinen Fußabdruck verkleinern kann. Macht einen Screenshot vom Januar, setzt doch den ein oder anderen Tipp um, und macht den Test mit Screenshot im Dezember nochmal. Die Natur wird es dir danken.

2.Die Sparchallenge

Einige kennen sie vielleicht schon. Die sogenannte Sparchallenge, bei der man 1378€ in einem Jahr zusammenspart. Auf dem Blog Gedankensprudler gibt es PDF-Dateien zum kostenlosen downloaden für verschiedene Versionen, so dass Kinder oder Jugendliche auch mitmachen können (mit kleineren Beträgen).

3.Plastik-Diät machen

Kann man für das ganze Jahr machen, oder sich erstmal für einen bestimmten Zeitraum, z.B. 40 Tage. Die Plastikmüllflut und ihre katastrophalen Folgen betrifft jeden Mensch, jede Pflanze und jedes Tier. Mehr Infos und Tipps gibt es unter anderem hier.

4.Aufräumen und Ausmisten!

Wie voll ist euer Kleiderschrank und wieviel nutzt ihr  davon wirklich? Braucht ihr wirklich so viele Schuhe/Taschen/Schals/etc? Wieviel Nagellacke, angebrochene Shampooflaschen, halbvolle Lotions, etc. stapeln sich in deinem Badezimmer? Diese Fragen könnte man ewig stellen. Statt immer wieder was neues zu kaufen, wie wäre es mal mit Aufräumen. Aber so richtig! Und aussortieren von kaputten Sachen, ungenutzten Sachen und vor allem überflüssigen Sachen. Hinterfragt mal euren Konsum. Umwelt und Geldbeutel werden es euch danken.

5.Sich ehrenamtlich engagieren

Ob einmal in der Woche mit den Hunden vom Tierheim Gassi gehen, oder im Altenheim singen/vorlesen/spazieren gehen. Sich nicht ducken, wenn nach Leuten für den Elternbeirat in Kita/Schule gesucht wird, sondern melden! Statt über die Politik und die Gesellschaft nur zu Jammern, selber aktiv werden in Vereinen, Parteien, Aktionskreisen, Arbeitsgruppen. Ob Umweltschutz, Tierwohl, Asyl und Menschenrechte, Sport, Feuerwehr, etc. man kann immer irgendwo mit anpacken und das macht dich und andere glücklich. Je nach Tätigkeit handelt es sich um einen Abend im Monat oder um eine Stunde pro Woche. Du findest sicherlich was.

Kurze Zwangspause

Meine Lieben!

Ich hoffe ihr hatten alle ein tolles Sylvester und einen guten Start ins neue Jahr.

Mein Start war leider nicht so gut. Ich befinde mich in einer krankheitsbedingten Zwangspause. Ich hoffe, ich kann bald ins neue Jahr durchstarten.

 

Bis bald🤒😷

Adventskalender – Türchen 24

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Das letzte Türchen öffnet sich.

Heute ist Hl.Abend und eine der wichtigsten Rauhnächte. Mit dieser Nacht sind zahlreiche Bräuche verbunden, wie mit kaum einer anderen.

An diesem Tag opfert man den vier Elementen (Feuer, Wasser, Erde und Luft) Speisen und bedankt sich für ihre Dienste. Man übergab dem Feuer (als man noch auf Feuer kochte) einen Löffel von der Speise. Ebenso stellte einen Teller Mehl nach draußen, um das Mehl vom Wind vortragen zu lassen. Bäume wurden „gefüttert“ oder es wurde Brot in die Äcker vergraben. Nahe gelegenen Bächen und Flüssen wurde ein Opfer dargebracht.

Zudem gibt es den Brauch die Berchta (Perchta) zu füttern, indem man Speisen mit der herannahenden Dunkelheit nach draußen stellte. Die sogenannten Rauhnachtnudeln oder Berchtaküachln.

Der Stall wurde an diesem Tag geräuchert, meist vor der Bescherung. Stallarbeiten wurden früher nur schweigend verrichtet, da man es sich nicht mit den guten Geistern verscherzen wollte. Eigentlich soll am 24.12. gar nicht gearbeitet werden, laut Brauchtum (umso erschreckender wird die Diskussion von diesem Jahr zum Thema Öffnungszeiten der Geschäfte).

Bekannt ist auch der Brauch, sich in einen Viehstall um Mitternacht zu legen, während in der Kirche die Christmette abgehalten wird. Es heißt, man kann dann die Tiere reden hören, wer im kommenden Jahr stirbt.

Ein Brauch, den es bei uns gibt, ist das sogenannte Christkindl-Anschießen (klingt etwas makaber). Am Nachmittag um 15 Uhr lassen die Schützen im Dorf Böller los.

Wer noch Bräuche kennt, darf sie gerne mir hier schreiben.

 

Ansonsten wünsche ich euch allen ein besinnliches Fest mit euren Liebsten! Ich hoffe ihr hattet Spaß mit dem Adventskalender.

Alles Liebe wünsche ich euch! Eine gute Zeit in den Rauhnächten!

Adventskalender – Türchen 23

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Das Türchen öffnet sich.

Vielen ist es ein Bedürfnis sich im Winter um Wildtiere zu kümmern, insbesondere um die Vögel. Viele hängen für die dagebliebenen Singvögel Futterknödel in die Bäume und Sträucher, oder stellen Vogelhäuser auf.

Leider ist dies nicht ganz umstritten und sollte sorgfältig abgewägt werden. Der Naturschutzbund Deutschland stellt sich nicht komplett dagegen, wenn es z.B. um eine einmalige Fütterung als umweltpädagogischer Sicht geht. Es ist schließlich vor allem für Kinder sehr spannend unterschiedliche Vögel zu beobachten. Tipps zum Richtigen findet ihr hier. Bitte beachtet diese auch.

 

Adventskalender – Türchen 22

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Das Türchen öffnet sich.

Nach so vielen besinnlichen, ruhigen und praktischen Adventstürchen gibt es heute mal ein paar Witze. Wie bitte? Ja, muss sein. Lachen ist wunderbar, steckt an und man fühlt sich besser.

Hier meine Auswahl:

Josef und Maria sind auf der Suche nach einer Herberge. Leicht genervt klopft Josef an die zwölfte Tür. Der Wirt öffnet und Josef fragt: „Habt ihr ein Quartier für meine Frau und mich?“ Wirt: „Nein, tut mir leid. Alles ist ausgebucht.“ Josef: „Aber seht doch meine Frau ist hochschwanger.“ Wirt: „Dafür kann ich aber nichts.“ Josef erwidert empört: „Ich doch auch nicht!“

Vater: „Fritzchen, zünd doch bitte den Christbaum an.“ Nach einer Weile fragt Fritz: „Vati, die Kerzen auch?“

Die alte Frau im Altersheim schwelgt in Erinnerungen und erzählt dem Pfleger: „Als Kind mochte ich es, im Winter in der Stube vor dem loderndem Feuer zu sitzen. Leider gefiel das meinem Vater nicht. Er hat es verboten.“ „Warum denn?“ „Nun, wir hatten keinen Kamin.“

Der Gabentisch ist öd und leer, die Kinder gucken blöd umher. Da lässt der Vater einen krachen, die Kinder fangen an zu lachen. So kann man auch mit kleinen Sachen, andere eine große Freude machen.

Wie heißt der Ort, wo Silvester noch vor Weihnachten kommt? Das Wörterbuch.

Was kann man an Weihnachten vergeben und trotzdem behalten? – Eine Magen-Darm-Grippe zum Beispiel.

Vielleicht sind das nicht die besten, lustigsten oder neuesten Witze, aber wenn ihr zumindest ein bisschen geschmunzelt hab, dann ist das gut. Wer noch Witze kennt, der darf sie gerne in die Kommentare schreiben.

Adventskalender – Türchen 21

türeadvent

Das Türchen öffnet sich.

Heute gibt es für euch Informationen und Brauchtum rund um die Thomasnacht und den Thomastag. In manchen Regionen ist dies sogar der Beginn der Rauhnächte.

Die Thomasnacht ist, wie die Andreasnacht am 30.11., eine Nacht für Wünsche, Orakel, Los und Zauber. Ledige Frauen und Männer können in der Nacht wieder um einen Einblick in die Zukunft mit ihrer Liebsten/ihrem Liebsten bitten beim Hl. Thomas.

Eine Orakelmöglichkeit stellt der Apfel dar. Ein Apfel wird von der Blütenbutze beginnend an Richtung Stiel in Spiralform geschält. Die Schale darf dabei nicht in Stücke zerrissen werden! Die Schale wird hinterrücks über den Kopf geworfen. Man blickt sich, um und versucht zu sehen, welchem Buchstaben die Schale am ehesten gleicht. Dies soll der Anfangsbuchstabe des zukünftigen Partners/der zukünftigen Partnerin sein.

Früher wurde auch am Thomastag in manchen Gegenden ein Rad an die Hauswand gezeichnet oder ein Rad über das Hausdach geworfen. In Erinnerung daran, dass sich das Rad (Jahresrad) weiterdreht und die Kraft der Sonne mit der Wintersonnenwende, welche ja am Thomastag ist, wieder zunimmt.

Wenn jemand noch Bräuche rund um diesen Tag oder dieser besonderen Nacht kennt, der schreibe sie doch bitte als Kommentar.

Adventskalender – Türchen 20

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Das Türchen öffnet sich.

Für den morgigen Tag gibt es ein Rezept für euch und eure Yule-Feier, nämlich Yuleglögg.

Ihr braucht:

1 ½ Liter Rotwein

1 Tasse Zucker

2 Beutel Glühfix oder eure persönliche Glühwein-Gewürzmischung

2 Bio-Orangen

2 Bio-Zitronen

1 Tasse Rosinen

2 Weingläser Aquavit

1 Beutel Mandeln (gehobelt oder gesplittert)

So wird’s gemacht:

Rotwein, Zucker und Glühfixbeutel bzw. Glühwein-Gewürzmischung in einen Topf geben und erhitzen. Die Schale der Zitronen und Orangen abreiben. Die Rosinen mit heißem Wasser kurz überbrühen. Rosinen mit einem TL Zucker, dem Aquavit, etwas Zitronen und Orangensaft mischen. Die Glühfix bzw. Glühwein-Gewürzmischung aus dem Rotwein nehmen und die Rosinenmischung darunter rühren. Zuletzt die Mandeln dazugeben und das ganze heiß servieren.

Prost!

Ein wunderbares und gesegnetes Yule euch allen!!!!!!

(Rezept aus: burda Mixgetränke – Kochbuch Nr. 8, 1974, S. 102)

Adventskalender – Türchen 19

türegarten

Das Türchen öffnet sich.

Heute geht es um den Brauch mit dem Baum: Weihnachtsbaum, Christbaum, Tannenbaum, Yulebaum oder wie ihr auch immer dazu sagen wollt.

Sich in der dunklen und kalten Jahreszeit grüne Bäume ins Haus holen ist sehr viel älter als man glaubt. Zudem ist dieser Brauch in unterschiedlichen Kulturen zu finden. Immergrüne Bäume und Pflanzen verkörpern Lebenskraft und verhindern das sich böse Geister in die eigenen vier Wände einnisten können.

Das Schmücken der Bäume gehört genauso dazu und wird unterschiedlich gehandhabt. In einigen Familien wird der Baum gemeinsam mit den Kindern geschmückt, wohin gegen in anderen Familie dies Aufgabe des Gabenbringers (Christkind, Weihnachtsmann, etc.) ist.

Wie lange bleibt der Baum stehen? In der evangelischen Kirche wird der Baum meist am 6. Januar (Erscheinung des Herrn/Ende der Rauhnächte) abgeschmückt, während er im der katholischen Kirche bis zum 2.2. (Maria Lichtmess/Imbolc) stehen bleibt. Wie lange bleibt der Baum bei euch stehen?

In manchen Gemeinden existiert zudem der Brauch, das die Weihnachtsbäume für das kommende Osterfeuer verwendet werden.